Diese Chronik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Chronik bis 1956 hat der damalige Stammesführer Artur Tober verfaßt. Die Chronik ab dem Jahre 1957 hat Torsten Maiwald zusammengetragen. Sollten Ihnen vielleicht Fehler oder Ergänzungen auffallen, so teilen Sie uns dieses bitte hier mit.

Die Anfänge des Bundes CPD sind auf die Jahre 1909/1910 zurückzuführen. Aber erst im Jahre 1922 wird in Stadtoldendorf innerhalb des CVJM ein Stamm, damals Trupp genannt, gegründet. Als Gründungsdatum kann der 03.Dezember 1922 angenommen werden, da an diesem Abend ein großer Werbeabend der Christlichen Pfadfinder Stadtoldendorf im Bahnhofshotel Hemme stattfindet. Trotz der relativ späten Gründung ist der Stamm einer der Ältesten in der CPD. Der Stamm wählt den Namen „Andreas Steinhauer“. Andreas Steinhauer war der erste protestantische Abt im Kloster Amelungsborn von 15511567. Der Trupp entwickelt sich rasch zu einer beachtlichen Größe und nimmt seinen Platz unter den damaligen Jugendgruppen in unserer Stadt ein. Die Gruppenstunden finden in einer Kegelbahn statt. Die Jungen leben zunächst in gutem Einvernehmen mit den Wandervögeln und ihr ganzes Jugendleben glich dem des Wandervogel sehr.

Im Jahre 1934 wird auch der Stadtoldendorfer Trupp in die Hitlerjugend eingegliedert. Es besteht über den Zeitraum des Verbotes aber noch ein kleiner Kreis an Kreuzpfadfindern, die der Christlichen Pfadfinderschaft treu bleiben.

1945: Es ist alles aus. So meinen viele, aber bei uns regt sich schon wieder neues Leben. Eine Gemeindejugend wird gebildet und nach Jahren voller Mühe wird wieder eine CVJM-Gruppe ins Leben gerufen. Sehr bald muss man jedoch feststellen, dass der CVJM für die meisten Jungen nicht der richtige Weg ist. Langsam beginnt der Stamm wieder mit Pfadfinderarbeit und so ist es nicht erstaunlich, dass sich bereits 1948 eine neue Sippe „Heinrich von der Homburg“ (benannt nach dem Grafen der Homburg) innerhalb der Christlichen Pfadfinderschaft bildet. Stadtoldendorf gehört zum neu gegründeten Weser-Leine-Gau. Nach einiger Zeit kommen bereits eine zweite Sippe, die „Geusen“ und eine dritte Sippe, die „Spanischen Wölfe“ hinzu und es entstehen weitere in den Nachbardörfern Kirchbrak, Lenne und Wangelnstedt. Diese gehen aber mit der Zeit ein, da es an Sippenführern fehlt.

1949 wird auf dem Schützenhausplatz „Mittendorff’s Park“ ein Gaulager durchgeführt. Die Heimstunden finden jetzt im Försterbergturm statt, dem Wahrzeichen von Stadtoldendorf. Die Jungen haben sich hier ein Turmzimmer ausgebaut.

1950 wird aus den Wölflingen die Rotte „Sperber“. Teilnahme am 2. Bundeslager der CPD auf dem Knüll. Kurze Zeit später macht der Stamm eine sehr schwere Krise durch. Der Stamm schrumpft bis auf die Sperbersippe zusammen.

Aber bereits 1952 kann eine neue Rotte „Steinadler“ gebildet werden, die auch bald Sippe wird. Die Rotte „Sperber“ wird Sippe. Kurze Zeit später beginnt der Stamm mit der Wölflingsarbeit. Hieraus entsteht schon nach kurzer Zeit die Sippe „Bussarde“. 1952 nimmt man am Landesmarklager im Harz bei Clausthal-Zellerfeld am Flambacher Teich teil und der Stamm kommt wieder richtig in Schwung. In Wangelnstedt entssteht die Sippe “ Seeadler“.

1953 offizielle Aufnahme in die CPD.

1954 wird am 3. Bundeslagern im Luttertal/ Lüneburger Heide teilgenommen.

Im Jahr 1955 besteht der Stamm aus den Sippen „Sperber“, „Steinadler“ und den „Bussarden“. Gegen Ende des Jahres wird zusätzlich noch eine weitere Rotte gegründet und das Heim kann weiter ausgebaut werden. Am 03. Dezember 1955 wird das 33-jährige Bestehen gefeiert.

Während der kalten Jahreszeit werden die Gruppenstunden der Kleineren im Gemeindesaal II durchgeführt. Die Älteren treffen sich trotz der Kälte im Försterbergturm und heizen den Kanonenofen richtig ein. Außer den vielen Sippenfahrten, die in dieser Zeit ausschließlich zu Fuß oder mit Fahrrad gemacht werden, wird 1956 zum ersten mal eine komplette Stammesfahrt nach Höxter und Bad Driburg unternommen. Am 10. Mai 1956 wird am Holzberg ein Gaulager durchgeführt, bei dem zusätzlich zum Gauführer auch der damalige Landesmarkführer anwesend ist. Es schläft der ganze Stamm in einem 30 Mann Zelt. Dreizehn Jungen werden als Jungpfadfinder aufgenommen und sechs als Zeichenträger. Der Stamm hat jetzt sämtliche Stände des Bundes recht stark vertreten. Ebenfalls in diesem Jahr unternimmt der Stamm die erste Auslandsfahrt nach Holland. Das Heim im Förstebergturm hat man dem Stamm für lange Wochen abgenommen. Nach langem Bemühen gibt man es ihm aber zurück.

1957 besteht der Stamm aus 35 Jungen, die sich in folgende Sippen gliedern: „Steinadler“, „Turmfalken“, „Bussarde“ und die Rotte „Milane“. Hinzu kommen zwei Wölflingsrudel. In einem Steinbruch im Hooptal wird eine eigene Hütte ausgebaut und Ostern eingeweiht. An dieser findet auch das diesjährige Gaulager statt. Durch Zusammenlegung der Sippe Sperber und Steinadler entsteht eine Jungmannschaft. Im Sommer unternimmt man eine 650 km Fahrradtour durch Bayern und Tirol. Zur 35 Jahrfeier wird geladen und aus diesem Anlass erscheint ein Sonderheft der Gauzeitung „Unser Pfad“.

Ab 1958 wird unter der Leitung des Stammes am 17. Juni ein Fackelumzug zum „Berliner Stein“ unternommen, an dem dann eine Feierstunde zum Gedenken der Brüder und Schwestern in Ostdeutschland stattfindet. Die neue Sippe „Steinadler“ entsteht.

1959 nimmt man am Gaulager bei Salzderhelden teil. Ebenso am Landesmarklager der Landesmark Niedersachsen in der Heide, wobei die Stadtoldendorfer unter 24 Gruppen beim Pfadfinderlauf am besten (1,2 und 4 Platz) abschneiden. Der Gau „Weser-Leine“ umschließt Pfadfindergruppen aus Northeim, Stadtoldendorf, Dassel, Markoldendorf, Göttingen, Uslar, Hemeln, Duderstadt, Nörten-Hardennberg, Wulften und Ellierode-Asche). In diesem Jahr unternimmt der Stamm seine 2. Hollandfahrt. Teilnahme am Stadtjugendringlager in Stadtoldendorf.

Auf Grund von abzuleistenden Wehrdiensten kommt es 1960 und den folgenden Jahren sehr häufig zu Stammesführerwechseln. Nach einer 4-tägigen Wanderung am Bodensee und durch die Schweiz nimmt man am 4. Bundeslager der CPD in Fridingen/Donau teil. Ebenso am Kreisjugendtag in Stadtoldendorf. Über Ostern macht der Stamm eine Wanderung im Solling. Im Juni findet ein Gaulager bei Uslar im Solling statt. Dort macht die Sippe „Milane“ den 1. Platz beim Pfadfinderlauf. Teilnahme am Landesjugendtreffen der evangel. Jugend in Sachsenhain. Der Stamm macht die Ausstellung „Unser Volk“, die eine Jahresaufgabe ist. Die Sippe „Albatrosse“ entsteht durch Zusammenlegung der „Turmfalken“ und den „Steinadlern“. Die Hütte im Hooptal muss im Sommer für immer geräumt werden. Zwei Pfadfinder gehen diesen Sommer auf Lapplandfahrt. Der Stamm besteht aus 6 Sippen und einer Meute. Die neue Sippe „Turmfalken“ entsteht.

1961 Teilnahme am Waldläuferlager bei Hitzacker/Elbe und am Kirchentag in Berlin. Der Försterbergturm wird weiter ausgebaut. Am 7. und 8. Mai findet das Gautreffen in Stadtoldendorf statt. Es entsteht die neue Sippe „Sperber“.

Im Jahre 1962 hat der Stamm gleich 2 Stammesführer. Der Stamm unternimmt eine Osterfahrt in den Harz. Zum 40-jährigen Bestehen, welches natürlich wiederum feierlich begangen wird, zählt der Stamm 45 Jungen. Diese gliedern sich in die Sippen „Milane“ und „Sperber“, sowie den Rotten „Bussarde“ und „Albatrosse“, einer Jungmannschaft und den Wölflingen. Man nimmt am Landesmarktreffen in Hannover teil. Nach dem Austritt aus dem „Leine-Gau“ gründet man den neuen Gau „Homburg“.

1963 bekommt einer unserer Pfadfinder die Ehre, zum 11. Weltjamboree nach Griechenland zu fahren. Neben dem Pfingstlager in Neuhaus unternimmt der Stamm eine Ithwanderung und eine Sommerfahrt nach Stuttgart.

1964 nimmt man nach einer Osterfahrt nach Clausthal/ Harz am 5.Bundeslager zwischen Spessart und Rhön im Schondratal teil. Hierrüber wird im Anschluss ein Lagerbuch erstellt.

1965 findet das erste Gaulager des neuen Gaues statt. Es kommt zum ersten Treffen in England mit dem Partnerstamm der Sea Scouts, aus dem Großraum Londons.

Bereits 1966 trifft man sich erneut bei den englischen Pfadfinder in England. Erstmalig wird eine Rovergruppe gegründet. Es findet bei Rühle ein Gaulager statt und eine Gausternwanderung nach Eschershausen.

1967 wird das Gaulager in Stadtoldendorf ausgerichtet. Teilnahme am Kirchentag in Hannover. Nun endlich kann man die zuvor erfahrene Gastfreundschaft erwidern. Die englische Pfadfindergruppe kommt mit 25 Sea Scouts zum Gegenbesuch nach Stadtoldendorf. Der Stamm erstellt seinen Stammesbanner.

1968 findet ein Gaulager bei Bodenwerder statt und  der Stamm nimmt am Bundeslager in der Eckernförder Bucht teil. Es wird ein Buch über die Arbeit der Stadtoldendorfer Pfadfinder erstellt und dem Bundespräsidenten Lübke übergeben. Dieser schickt zum Dank ein signiertes Porträt, welches wohl bei einem Einbruch in den Fösterbergturm abhanden kommt.

1969 unternimmt der Stamm seine vorerst letzte Sommerfahrt nach Frankreich und ein Gaulager. Die Sippen werden zu einer einzigen zusammengefasst.

1970 müssen leider wegen Nachwuchsmangel die Gruppenstunden eingestellt werden.

Nach der Rückkehr eines Stammesmitglieds aus dem Ausland, beginnt dieser gleich wieder mit dem Aufbau einer neuen Pfadfindergruppe. So kommt es 1977 zur ersten Kontaktaufnahme mit dem Verein Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Dieser Verband ist ein Zusammenschluss vieler Bünde in Deutschland. Unter anderem gehört dazu auch der ehemals selbstständige Bund CPD, dem man vor der Pause noch angehörte.

Am 16.03.1978 nimmt der Stamm endlich wieder die Arbeit mit 15 Mädchen auf. Dieses ist das erste Mal, dass Mädchen im Stamm zugelassen sind. Man schließt sich der neu gegründeten VCP an. Leider steht dem Stamm seit der Pause der Försterbergturm als Heim nicht mehr zur Verfügung. Die Arbeit geht gleich in die Vollen und so nimmt man bereits in diesem Jahr der Neugründung am Gaupfingstlager des Gau „Homburg“ bei Northeim teil. Ebenso unternimmt der Stamm eine Herbstwanderung in den Solling und besonders erfreulich ist, dass der Stamm einen alten Steinbruch im Hooptal pachten kann, der auch heute noch von ihm genutzt wird. Neben der Wölflingsarbeit besteht der Stamm aus den Sippen „Milane“, „Bussarde“ und „Steinadler“. Dazu gibt es noch die Mädchensippe „Turmfalken“.

1979 wird ein neues Heim im Pfarrgarten errichtet und am 08. Dez. 1979 eingeweiht. Diese Pfadfinderhütte dient dem Stamm noch heute als Heim. Der Stamm unternimmt eine Osterwanderung nach Höxter und über Polle zurück. Nach einstimmigen Beschluss tritt man bereits in diesem Jahr, nach der Teilnahme am Gaulager bei Hehlen, aus dem VCP aus. Am 01.Okt. schließt man sich wieder der CPD an, die sich vom VCP bereits nach kurzer Zeit getrennt hat. Das erste Osterfeuer wird am Gut Giesenberg aufgeschichtet und am Ostersamstag niedergebrannt. Zunächst wird es nur für die Angehörigen der Pfadfinder veranstaltet.

1980 wird ein Pfingstlager bei Pilgrim durchgeführt. Im Sommer unternimmt man eine Sternfahrradfahrt zum Sommerlager mit den Gettorfer Pfadfindern bei Gettorf. Es wird der Gau „Amelungsborn“ mit dem Stamm „Dietrich Bonhoeffer“ aus Nieheim gegründet.

1981 wird zu Pfingsten ein großes Gaulager mit 76 Stadtoldendorfern und 60 Gastpfadfindern ausgerichtet. Die Sommerfahrt geht nach England/ Brighton. Der Stamm hat nun 7 Sippen. Die „Steinadler“, „Merline“, „Sperber“, „Turmfalken“, „Bussarde“, „Habichte“ und „Milane“.

1982 macht der Stamm ein Winterlager im Hooptal. Es findet ein Landesmarklager am Holzberg/ Stadtoldendorf statt, welches ursprünglich als Bundeslager geplant wurde, aber auf Grund der Teilung von CPD und CP21 nur noch von der Landesmark „Nord“ ausgerichtet wird. Dennoch trifft man sich aber mit mehreren hundert Pfadfindern des ganzen Bundes der CPD. Eine neue Hütte kann auf dem Odfeld bei Stadtoldendorf bezogen werden. Der Stamm zählt 82 aktive Pfadfinder.

1983 Es wird der Neuanfang Bevern mit 8 Pfadfindern gegründet.

1984 lösen sich die Mädchensippen „Merline“ und „Turmfalken“ auf. Der Stamm besteht nunmehr aus 67 Pfadfindern. Es findet ein Gaulager des Gaues „Amelungsborn“ statt und im Sommer bekommt man Besuch von engländischen Pfadfindern aus Liverpol. Mit ihnen kann leider keine langjährige Freundschaft aufgebaut werden, wie es mit den engländischem Stamm der Sea Scouts, die mittlerweile leider aufgelöst waren, möglich war. Die Hütte am Odfeld muss geräumt werden. Der Stamm besteht aus der Mädchensippe „Sperber“ und den Jungensippen „Steinadler“, „Bussarde“ und „Habichte“.

1985 nimmt der Stamm am Bundeswanderlager bei Langen und am Gaulager bei Lüthorst teil. Hierbei wird der Neuanfang Bevern zur Siedlung „Everstein“. Die Sippe „Milane“ wird gegründet. Teilnahme am 21. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf.

1986 Sommerfahrt nach Schweden

1987 unternimmt man im Sommer eine Radtour nach Hermannsburg. Die neue Sippe „Merline“ entsteht.

1988 wird ein Pfingstlager bei Negenborn und ein Gausommerlager in Tydal durchgeführt. Ab diesem Jahr bemüht man sich um den Ausbau einer Hütte in Hellental. Dieser Ausbau wird nach jahrelangem Werkeln der einzelnen Sippen aber wieder aufgegeben.

1989 Teilnahme am Bundeslager in Tannenhausen und im Herbst wird eine Ithwanderung unternommen.

1990 erfolgt die erste Teilnahme am Jamboree des norwegischen Pfadfinderbundes in Mandal/ Südnorwegen, bei dem ca. 4000 Pfadfinder aus aller Welt zusammentreffen.

1991 unternimmt man mit dem Stadtjugendring einen Frankreichaustausch in der Stadtoldendorfer Partnerstadt La Montagne. Das Gaupfingstlager wird bei Emmeborn durchgeführt. Die neue Sippe „Milane“ wird gegründet. Bevern ist keine eigenständige Siedlung mehr, sondern gehört jetzt direkt zum Stamm.

1992 Teilnahme am Bundeslager in Immenhause mit einer Kanutour auf der Werra, die eine Woche vorher stattfindet. Dabei holt die Sippe „Everstein“ aus Bevern den ersten Platz beim Pfadfinderlauf. Im Herbst trifft man sich mit einigen ehemaligen Pfadfindern des Stammes zur 70 Jahrfeier. Es entsteht die neue Mädchensippe „Turmfalken“.

1993 wird ein Pfingstlager bei Portenhagen ausgerichtet. Im Sommer macht der Stamm eine Englandfahrt, bei der man eine Woche mit Booten durch die Norfolk Broads fährt und eine Woche ein Lager bei Thatford aufschlägt.

1994 wird ein Pfingstlager bei Dölme durchgeführt und im Sommer nimmt ein Teil des Stammes Stammes am norwegischen Jamboree teil. Das ist das erste gemeinsame Jamboree der norwegischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Insgesamt sind dort 8000 Pfadfinder aus aller Welt. Der andere Teil nimmt am Frankreichaustausch des Stadtjugendringes im Schwarzwald mit Gästen aus La Montagne teil. Das Osterfeuer entwickelt sich langsam zur öffentlichen Veranstaltung. Es wird ein Winterlager gemacht. In diesem Jahr besteht der Stamm aus den Sippen „Turmfalken“, „Milane“ und „Merline“ in Stadtoldendorf sowie „Steinadler“ und „Eversteiner“ in Bevern.

1995 wird ein Gaulager der Gaue „Amelungsborn“ und „Elm-Harz“ in Stadtoldendorf am Holzberg ausgerichtet. Des weiteren nimmt man am Kirchentag in Hamburg und am Challenge Day der Stadt teil und das Osterfeuer wird ausgerichtet. Im Sommer unternimmt der Stamm eine Fahrt nach Polen in die Masuren. Im Herbst findet ein Stammeslager im Hooptal  statt. Der Stamm besteht nun aus 55 Pfadfindern.

Auf Grund der Wiedervereinigung zwischen CPD und CP21 und der daraus resultierenden Neuaufteilung der Landesmarken gehört der Stamm seit 1996 keinem Gau mehr an, sondern ist Landesmark unmittelbar. Die neue Landesmark heißt nun „Welfenland“. Vorher Landesmark „Nord“. Das Stammespfingstlager findet bei Holenberg statt und im Sommer geht es nach Österreich in die Wachau. Man veranstalte die erste Open-Air Filmnacht zusammen mit dem Stadtjugendpfleger. Ausrichtung des Osterfeuers. Im Herbst begeht der Stamm einen Tag der offenen Tür und präsentiert dazu eine neue Kindergruppe, die Welpen, für Kinder von 4 – 6 Jahren. Beteiligung durch eigene Andacht an der Friedensdekade in Bevern. Des weiteren wird die neue Sippe „Sperber“ gegründet. Die Sippe „Turmfalken“ stellt die Sippenarbeit ein.

1997 macht der Stamm sein Pfingstlager bei Brevörde im Glessetal und im Sommer eine Fahrt in die Karpaten (Polen). In diesem Jahr werden 3 Stammesrüsten angeboten und natürlich das Osterfeuer ausgerichtet. Des weiteren wird die 2. Open Air-Filmnacht ausgerichtet und man nimmt am Jugendkulturfestival in Bodenwerder teil. Im Herbst begeht man die 75 -Jahrfeier, zu der viele geladene Gäste aus Gemeinde, Rat und Verwaltung der Stadt, sowie befreundeter Vereine und alte Pfadfinder des Stammes anwesend sind. Die neue Sippe „Habichte“ in Bevern wird gegründet. Die Waldweihnacht wird von den „Milanen“ organisiert.

1998 werden die Stammesaufnäher eingeführt und eine neue große Ovaljurte kann angeschafft werden. Winterlager in Hooptal. Ausrichtung des Osterfeuers. Das Pfingstlager wird in Pilgrim durchgeführt. Der Stamm richtet die letzte Open-Air -Filmnacht aus. Man nimmt mit einer eigenen Staffel am ersten 24-Std.-Lauf in Stadtoldendorf zugunsten der Renovierung des Jahnstadions teil. Im Sommer fährt man mit dem Stadtjugendring zum Frankreichaustausch nach Fromentine/ Atlantikküste. Die Herbstwanderung geht durch den Solling. Die Sippen „Milane“ und „Bussarde“ stellen die Sippenarbeit ein und schließen sich der Älterenrunde an. Die Hütte im Pfarrgarten bekommt eine neue Rückwand und neuen Außenanstrich. Bis zu diesem Jahr beteiligt sich der Stamm am Maibaumaufstellen und stellt die Fackelträger beim Nikolausumzug in Stadtoldendorf. Waldweihnacht durch die Sperber.

1999 macht der Stamm eine Floßfahrt in Schweden auf dem Fluss Klarälven. Man fährt zum Kirchentag nach Stuttgart, richtete das Osterfeuer aus, macht ein Pfingstlager im Hooptal, eine Herbstwanderung durch den Vogler und nimmt erneut am 24-Std.-Lauf teil. Des weiteren richtet der Stamm zwei Stammesrüsten aus. Es entsteht die neue Sippe „Turmfalken“. Die Sippen „Evertseiner“ und „Steinadler“ stellen die Sippenarbeit ein und arbeiten in der Älterenrunde mit. Beim Kreisjugendlager bei Stadtoldendorf führt der Stamm ein Geländespiel durch. Die Waldweihnacht wird von den Habichten in Bevern ausgerichtet.

2000 nimmt der Stamm am Bundeslager bei Heiligenstadt teil. Ausrichtung des Osterfeuers. Das Pfingstlager wird bei Arholzen gemacht und die Herbstwanderung führt durch den Solling und den Burgberg. Des weiteren nimmt man das dritte mal am 24-Std.-Lauf teil und richtet eine Stammesrüste aus. Das Hüttendach kann endlich erneuert werden. Der Stamm besteht aus 3 Wölflingsmeuten, den Sippen „Habichte“, „Sperber“ und „Turmfalken“.

2001 Winterlager, Ausrichtung des Osterfeuers, Pfingstlager bei Schorborn und eine Sommerwanderung im Elbsandsteingebirge. Darüber hinaus Teilnahme als Helfer am Kirchentag in Frankfurt, Teilnahme am vierten 24-Std.-Lauf, an der Aktion „Saubere Stadt“ und der Tretbeckeneinweihung. Die Sippe „Sperber“ stellt die Sippenarbeit ein. Teilnahme am Landesmarkwochenende der Landesmark „Welfenland“ in Lüdersburg/ Lüneburg. Zum Jahresausklang gibt es die Waldweihnacht. Die „Welpen“-Gruppe kann leider nicht weiter angeboten werden, da keine Nachfolger für die Leitung gefunden wurden.

2002 Fertigstellung der Innenrenovierung der Hütte. Winterlager, Osterfeuer, Teilnahme und Vogtei beim Landesmarklager am Holzberg bei Stadtoldendorf. Dritte Teilnahme am norwegischen Jamboree mit anschließender Rundfahrt durch Norwegen. Teilnahme am fünften 24-Stunden-Lauf. Es wird die Sippe „Merline“ gebildet. Die Herbstwanderung führt durch den Harz. Im Herbst wird mit vielen ehemaligen Stammespfadfindern das 80-jährige Bestehen gefeiert. Die Waldweihnacht organisiert die Sippe „Turmfalken“. Am Heiligen Abend verteilt der Stamm zum ersten Mal das Friedenslicht aus Betlehem in der Gemeinde.

2003 wird ein Winterlager durchgeführt und man nimmt am Pfingstlager des Gaues Elm-Harz teil. Das Osterfeuer wird wieder ausgerichtet und man nimmt als Helfer beim 1.Deutschen Ökumenischen Kirchentag in Berlin teil. In Bevern wird eine neue Wölflingsmeute gebildet. Die Sommerfahrt führt ins österreichische Tirol. Am 08. November wird der Freundeskreis Christliche Pfadfinder Stadtoldendorf gegründet. Die Waldweihnacht führt die Sippe „Merline“ durch. Die Sippe „Habichte“ stellt die Gruppenarbeit ein.

2004 startet das Jahr mit einer Landesmark-Schlittensause im Harz und mit einem Winterlager im Hootpal. Nach dem ausgerichteten Osterfeuer nimmt man im Sommer an dem Bundeslager teil. Im Spätsommer steigen die mutigen Pfadfinder in die Bärenhöhle am Ith hinab. Im Herbst wird nach einer Stammesrüste im Hooptal noch eine Herbstwanderung im Eichsfeld unternommen, bevor das Jahr wieder mit der Waldweihnacht ausklingt.

2005 Das Jahr der Wanderungen. Nach einem Winterlager im Hooptal wird sich in diesem Jahr zu Fuß auf die Reisen gemacht. Man beginnt mit einer Ebersnackenwanderung als Training für die Sommerwanderung auf dem West-Highland-Way in Schottland. Zum Abtrainieren führt die Herbstwanderung über den Holzberg in den Solling. Dazu gibts es neben dem Osterfeuer die Teilnahme am Stadtjubiläum „750 Jahre Stadtoldendorf“ bei dem die Pfadfinder das alte Teichtor symbolisch wieder erbauten. Im Herbst trifft sich der Stamm gemeinsam mit dem Freundeskreis zu einem Wochenende beim Jugendwaldheim „25-Eichen“ unterhalb der Homburg.