Diese Chronik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Chronik bis 1956 hat der damalige Stammesführer Artur Tober verfaßt. Die Chronik ab dem Jahre 1957 hat Torsten Maiwald zusammengetragen. Sollten Ihnen vielleicht Fehler oder Ergänzungen auffallen, so teilen Sie uns dieses bitte hier mit.

Die Anfänge des Bundes CPD sind auf die Jahre 1909/1910 zurückzuführen. Aber erst im Jahre 1922 wird in Stadtoldendorf innerhalb des CVJM ein Stamm, damals Trupp genannt, gegründet. Als Gründungsdatum kann der 03.Dezember 1922 angenommen werden, da an diesem Abend ein großer Werbeabend der Christlichen Pfadfinder Stadtoldendorf im Bahnhofshotel Hemme stattfindet. Trotz der relativ späten Gründung ist der Stamm einer der Ältesten in der CPD. Der Stamm wählt den Namen „Andreas Steinhauer“. Andreas Steinhauer war der erste protestantische Abt im Kloster Amelungsborn von 15511567.Der Trupp entwickelt sich rasch zu einer beachtlichen Größe und nimmt seinen Platz unter den damaligen Jugendgruppen in unserer Stadt ein. Die Gruppenstunden finden in einer Kegelbahn statt. Die Jungen leben zunächst in gutem Einvernehmen mit den Wandervögeln und ihr ganzes Jugendleben glich dem des Wandervogel sehr. Der erste Truppführer ist Adolf Kohlmeyer. Nach ihm folgen einige andere, deren Namen aber leider in Vergessenheit geraten sind.

Im Jahre 1934 wird auch der Stadtoldendorfer Trupp in die Hitlerjugend eingegliedert. Es besteht über den Zeitraum des Verbotes aber noch ein kleiner Kreis an Kreuzpfadfindern, die der Christlichen Pfadfinderschaft treu bleiben.

1945: Es ist alles aus. So meinen viele, aber bei uns regt sich schon wieder neues Leben. Eine Gemeindejugend wird unter Pastor Falk gebildet und nach Jahren voller Mühe wird wieder eine CVJM-Gruppe ins Leben gerufen. Sehr bald muss man jedoch feststellen, dass der CVJM für die meisten Jungen nicht der richtige Weg ist. Der alte Kreuzpfadfinder des Stammes vor 1934 Otto Kindervater leite diese Abende. Langsam fängt er wieder mit den Jungen Pfadfinderarbeit an und so ist es nicht erstaunlich, dass sich bereits 1948 eine neue Sippe „Heinrich von der Homburg“ (benannt nach dem Grafen der Homburg) innerhalb der Christlichen Pfadfinderschaft bildet. Karl-Heinz Engelke macht sich innerhalb dieser Sippe verdient. Stadtoldendorf gehört zum neu gegründeten Weser-Leine-Gau, der von Hans Hellmann aus Rheden geleitet wird. Nach einiger Zeit kommen bereits eine zweite Sippe, die „Geusen“ und eine dritte Sippe, die „Spanischen Wölfe“ hinzu und es entstehen weitere in den Nachbardörfern Kirchbrak, Lenne und Wangelnstedt. Diese gehen aber mit der Zeit ein, da es an Sippenführern fehlt. In dieser Zeit wirken Karl-Heinz Müller und Christof Tiessen mit großem Eifer. Aus den „Geusen“ sind noch viele Jungen hervorgegangen, die später Aufgaben im Stamm übernehmen sollten. Hierzu gehören Horst Ruck, Arndt Teichmann, Lothar Peschel und Eberhard Fiedler.

1949 wird auf dem Schützenhausplatz „Mittendorff’s Park“ ein Gaulager durchgeführt. Die Heimstunden finden jetzt im Försterbergturm statt, dem Wahrzeichen von Stadtoldendorf. Die Jungen haben sich hier ein Turmzimmer ausgebaut.

1950 wird aus den Wölflingen die Rotte „Sperber“. Teilnahme am 2. Bundeslager der CPD auf dem Knüll. Kurze Zeit später macht der Stamm eine sehr schwere Krise durch. Fast alle alten Jungen treten aus, als Otto Kindervater nach Braunschweig verzieht. Der Stamm wird bis auf die Sperbersippe zusammengeschrumpft. Arndt Teichmann ist hier Sippenführer.

Aber bereits 1952 kann eine neue Rotte „Steinadler“ gebildet werden, die auch bald Sippe wird. Hier ist Lothar Peschel Sippenführer. Die Rotte „Sperber“ wird Sippe. Kurze Zeit später beginnt Eberhard Fiedler mit der Wölflingsarbeit im Stamm. Hieraus entsteht schon nach kurzer Zeit die Sippe „Bussarde“. 1952 nimmt man am Landesmarklager im Harz bei Clausthal-Zellerfeld am Flambacher Teich teil und der Stamm kommt wieder richtig in Schwung. In Wangelnstedt entssteht die Sippe “ Seeadler“.

1953 offizielle Aufnahme in die CPD. Artur Tober übernimmt die Sippe Steinadler.

1954 wird am 3. Bundeslagern im Luttertal/ Lüneburger Heide teilgenommen.

Bis 1955 ist Arndt Teichmann Stammesführer. Im März 1955 wird Artur Tober sein Nachfolger. In diesem Jahr besteht der Stamm aus den Sippen „Sperber“, „Steinadler“ (Sippenführer Gerhard Olschewski) und den „Bussarden“. Gegen Ende des Jahres wird zusätzlich noch eine weitere Rotte gegründet und das Heim kann weiter ausgebaut werden. Am 03. Dezember 1955 wird das 33-jährige Bestehen gefeiert. Zu den Gästen gehören der Gauführer des Gau Leine, Heinrich Stange, sowie der Kreisjugendpastor Walter.

Während der kalten Jahreszeit werden die Gruppenstunden der Kleineren im Gemeindesaal II durchgeführt. Die Älteren treffen sich trotz der Kälte im Försterbergturm und heizen den Kanonenofen richtig ein. Außer den vielen Sippenfahrten, die in dieser Zeit ausschließlich zu Fuß oder mit Fahrrad gemacht werden, wird 1956 zum ersten mal eine komplette Stammesfahrt nach Höxter und Bad Driburg unternommen. Am 10. Mai 1956 wird am Holzberg ein Gaulager durchgeführt, bei dem zusätzlich zum Gauführer auch der damalige Landesmarkführer Walter Reineke anwesend ist. Es schläft der ganze Stamm in einem 30 Mann Zelt. Dreizehn Jungen werden als Jungpfadfinder aufgenommen und sechs als Zeichenträger. Der Stamm hat jetzt sämtliche Stände des Bundes recht stark vertreten. Ebenfalls in diesem Jahr unternimmt der Stamm die erste Auslandsfahrt nach Holland. Das Heim im Förstebergturm hat man dem Stamm für lange Wochen abgenommen. Nach langem Bemühen gibt man es ihm aber zurück.

1957 besteht der Stamm aus 35 Jungen, die sich in folgende Sippen gliedern: „Steinadler“ (Sippenführer Waldemar Ginter), „Turmfalken“ (Eberhard Peschel), „Bussarde“ (Heinz Küpper) und die Rotte „Milane“ (Jürgen Haro). Hinzu kommen zwei Wölflingsrudel (Leitung: Wilhelm Appel und Volkhard Matyssek). Die Wölflingsarbeit liegt in den Händen von Hans Hager. Im Steinbruch von Hermann Tacke, jun. im Hooptal wird eine eigene Hütte ausgebaut und Ostern eingeweiht. An dieser findet auch das diesjährige Gaulager statt. Durch Zusammenlegung der Sippe Sperber und Steinadler entsteht eine Jungmannschaft. Im Sommer unternimmt man eine 650 km Fahrradtour durch Bayern und Tirol. Zur 35 Jahrfeier wird geladen und aus diesem Anlass erscheint ein Sonderheft der Gauzeitung „Unser Pfad“.im Februar 1958 übernimmt Hans Hager den Stamm. Sowohl in diesem, als auch in den folgenden Jahren werden unter der Leitung des Stammes am 17. Juni ein Fackelumzug zum „Berliner Stein“ unternommen, an dem dann eine Feierstunde zum Gedenken der Brüder und Schwestern in Ostdeutschland stattfindet. Die neue Sippe „Steinadler“ (Sippenführer Ewald Weichold) entsteht.

1959 nimmt man am Gaulager bei Salzderhelden teil. Ebenso am Landesmarklager der Landesmark Niedersachsen in der Heide, wobei die Stadtoldendorfer unter 24 Gruppen beim Pfadfinderlauf am besten (1,2 und 4 Platz) abschneiden. Artur Tober wird im Mai neuer Gauführer des „Leine-Weser-Gaues“. Der Gau umschließt Pfadfindergruppen aus Northeim, Stadtoldendorf, Dassel, Markoldendorf, Göttingen, Uslar, Hemeln, Duderstadt, Nörten-Hardennberg, Wulften und Ellierode-Asche) Von April bis Juni leitet Heinz Küpper den Stamm. Ab Juni wird Eberhard Peschel neuer Stammesführer. In diesem Jahr unternimmt der Stamm seine 2. Hollandfahrt. Teilnahme am Stadtjugendringlager in Stadtoldendorf.

Auf Grund von abzuleistenden Wehrdiensten kommt es in diesen und folgenden Jahren sehr häufig zu Stammesführerwechseln. So übernimmt bereits 1960 Eberhard Peschel den Stamm. Nach einer 4-tägigen Wanderung am Bodensee und durch die Schweiz nimmt man am 4. Bundeslager der CPD in Fridingen/Donau teil. Ebenso am Kreisjugendtag in Stadtoldendorf. Über Ostern macht der Stamm eine Wanderung im Solling. Im Juni findet ein Gaulager bei Uslar im Solling statt. Dort macht die Sippe „Milane“ den 1. Platz beim Pfadfinderlauf. Teilnahme am Landesjugendtreffen der evangel. Jugend in Sachsenhain. Der Stamm macht die Ausstellung „Unser Volk“, die eine Jahresaufgabe ist. Die Sippe „Albatrosse“ entsteht durch Zusammenlegung der „Turmfalken“ und den „Steinadlern“. Die Hütte im Hooptal muss im Sommer für immer geräumt werden. Zwei Pfadfinder gehen diesen Sommer auf Lapplandfahrt. Der Stamm besteht aus 6 Sippen und einer Meute. Die neue Sippe „Turmfalken“ entsteht (Sippenführer Johannes Jurgoll).

1961 Teilnahme am Waldläuferlager bei Hitzacker/Elbe und am Kirchentag in Berlin. Seit März ist Artur Tober kein Gauführer mehr. Der Försterbergturm wird weiter ausgebaut. Stammesführer wird erneut Heinz Küpper. Am 7. und 8. Mai Gautreffen in Stadtoldendorf. Es entsteht die neue Sippe „Sperber“ und das Sippenführeramt der „Bussarde“ übernimmt Gerd Weinfurtner. Alfred Hefeker übernimmt von Hans Hager das Amt des Meutenführer.

Im Jahre 1962 hat der Stamm gleich 2 Stammesführer. Vom 30.01. -30.08. ist es Volker Müller. Danach übernimmt Heiner Huk den Stamm. Der Stamm unternimmt eine Osterfahrt in den Harz. Zum 40-jährigen Bestehen, welches natürlich wiederum feierlich begangen wird, zählt der Stamm 45 Jungen. Diese gliedern sich in die Sippen „Milane“ (Sippenführer Heinrich Huk) und „Sperber“ (Eberhard Hager), sowie den Rotten „Bussarde“ (Ewald Weichold) und „Albatrosse“ (Ernst Tappe), einer Jungmannschaft (Volker Müller) und den Wölflingen (Beate Viebrock). Man nimmt am Landesmarktreffen in Hannover teil. Nach dem Austritt aus dem „Leine-Gau“ gründet man den neuen Gau „Homburg“.

1963 bekommt Willi Jünke die Ehre, zum 11. Weltjamboree nach Griechenland zu fahren. Neben dem Pfingstlager in Neuhaus unternimmt der Stamm eine Ithwanderung und eine Sommerfahrt nach Stuttgart.

1964 nimmt man nach einer Osterfahrt nach Clausthal/ Harz am 5.Bundeslager zwischen Spessart und Rhön im Schondratal teil. Hierrüber wird im Anschluss ein Lagerbuch erstellt.

1965 wird Wolfgang Miehe Stammesführer. Erstes Gaulager des neuen Gaues. Es kommt zum ersten Treffen in England mit dem Partnerstamm der Sea Scouts, aus dem Großraum Londons.

Bereits 1966 trifft man sich erneut bei den englischen Pfadfinder in England. Erstmalig wird eine Rovergruppe gegründet, welche Martin Frohme leitet. Es findet bei Rühle ein Gaulager statt und eine Gausternwanderung nach Eschershausen.

1967 wird das Gaulager in Stadtoldendorf ausgerichtet. Ewald Weichold übernimmt das Amt des Stammesführers. Teilnahme am Kirchentag in Hannover. Nun endlich kann man die zuvor erfahrene Gastfreundschaft erwidern. Die englische Pfadfindergruppe kommt mit 25 Sea Scouts zum Gegenbesuch nach Stadtoldendorf. Hierbei sind Hermann Knoop und Heinrich Marx stark engagiert. Der Stamm erstellt seinen Stammesbanner.

1968 wird erneut Wolfgang Miehe Stammesführer. Sippenführer sind zu diesem Zeitpunkt Werner Ferber, Hans-Georg Albert, Ernst-Walter Warnecke und Martin Frohme. Gaulager bei Bodenwerder und Teilnahme am Bundeslager in der Eckernförder Bucht. Es wird ein Buch über die Arbeit der Stadtoldendorfer Pfadfinder erstellt und dem Bundespräsidenten Lübke übergeben. Dieser schickt zum Dank ein signiertes Porträt, welches wohl bei einem Einbruch in den Fösterbergturm abhanden kommt.

1969 unternimmt der Stamm seine vorerst letzte Sommerfahrt nach Frankreich und ein Gaulager. Die Sippen werden zu einer einzigen zusammengefasst. Wolfgang Huk und Ulrich Bertram haben sich hier als Gruppenleiter engagiert.

1970 müssen leider wegen Nachwuchsmangel die Gruppenstunden eingestellt werden.

Nachdem Hans Hager aus dem Ausland wiederkehrt, beginnt er gleich wieder mit dem Aufbau einer neuen Pfadfindergruppe. So kommt es 1977 zur ersten Kontaktaufnahme mit dem Verein Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Dieser Verband ist ein Zusammenschluss vieler Bünde in Deutschland. Unter anderem gehört dazu auch der ehemals selbstständige Bund CPD, dem man vor der Pause noch angehörte.

Am 16.03.1978 wird unter Hans Hager endlich wieder die Arbeit des Stammes mit 15 Mädchen aufgenommen. Dieses ist das erste Mal, dass Mädchen im Stamm zugelassen sind. Man schließt sich der neu gegründeten VCP an. Leider steht dem Stamm seit der Pause der Försterbergturm als Heim nicht mehr zur Verfügung. Die Arbeit geht gleich in die Vollen und so nimmt man bereits in diesem Jahr der Neugründung am Gaupfingstlager der VCP, Gau „Homburg“, bei Northeim teil. Ebenso unternimmt der Stamm eine Herbstwanderung in den Solling und besonders erfreulich ist, dass der Stamm einen alten Steinbruch im Hooptal pachten kann, der auch heute noch von ihm genutzt wird. Uschi Hager und Barbara Kriegel übernehmen die Wölflingsarbeit, Hans Hager leitet die „Milane“, Mike Patzer und Hans-Dieter Tesch die „Bussarde“, Dag-Peter Ginter und Alk Weinrich die „Steinadler“. Dazu gibt es noch die Mädchensippe „Turmfalken“.

1979 wird ein neues Heim im Pfarrgarten errichtet und am 08. Dez. 1979 eingeweiht. Diese Pfadfinderhütte dient dem Stamm noch heute als Heim. Der Stamm unternimmt eine Osterwanderung nach Höxter und über Polle zurück. Nach einstimmigen Beschluss tritt man bereits in diesem Jahr, nach der Teilnahme am Gaulager bei Hehlen, aus dem VCP aus. Am 01.Okt. schließt man sich wieder der CPD an, die sich vom VCP bereits nach kurzer Zeit getrennt hat. Das erste Osterfeuer wird am Gut Giesenberg aufgeschichtet und am Ostersamstag niedergebrannt. Zunächst wird es nur für die Angehörigen der Pfadfinder veranstaltet.

1980 wird Eberhard Hager Stammesführer. Es wird ein Pfingstlager bei Pilgrim durchgeführt. Im Sommer unternimmt man eine Sternfahrradfahrt zum Sommerlager mit den Gettorfer Pfadfindern bei Gettorf. Es wird der Gau „Amelungsborn“ mit dem Stamm „Dietrich Bonhoeffer“ aus Nieheim gegründet. Gauführer wird Hans Hager.

1981 wird zu Pfingsten ein großes Gaulager mit 76 Stadtoldendorfern und 60 Gastpfadfindern ausgerichtet. Die Sommerfahrt geht nach England/ Brighton. Der Stamm hat nun 7 Sippen. Die „Steinadler“, „Merline“, „Sperber“, „Turmfalken“, „Bussarde“, „Habichte“ und „Milane“. Sippenführer sind unter anderem: Alk und Thorsten Weinrich, Thomas Klabunde.

1982 macht der Stamm ein Winterlager im Hooptal. Es findet ein Landesmarklager am Holzberg/ Stadtoldendorf statt, welches ursprünglich als Bundeslager geplant wurde, aber auf Grund der Teilung von CPD und CP21 nur noch von der Landesmark „Nord“ ausgerichtet wird. Dennoch trifft man sich aber mit mehreren hundert Pfadfindern des ganzen Bundes der CPD. Ewald Weichold wird neuer Gauführer. Eine neue Hütte kann auf dem Odfeld bei Stadtoldendorf bezogen werden. Der Stamm zählt 82 aktive Pfadfinder.

1983 Es wird der Neuanfang Bevern mit 8 Pfadfindern (Führer: Holger Püttcher) gegründet.

1984 lösen sich die Mädchensippen „Merline“ und „Turmfalken“ auf. Der Stamm besteht nunmehr aus 67 Pfadfindern. Es findet ein Gaulager des Gaues „Amelungsborn“ statt und im Sommer bekommt man Besuch von engländischen Pfadfindern aus Liverpol. Mit ihnen kann leider keine langjährige Freundschaft aufgebaut werden, wie es mit den engländischem Stamm der Sea Scouts, die mittlerweile leider aufgelöst waren, möglich war. Die Hütte am Odfeld muss geräumt werden. Der Stamm besteht aus der Mädchensippe „Sperber“ und den Jungensippen „Steinadler“, „Bussarde“ und „Habichte“.

1985 wird Eberhard Hager Gauführer. Teilnahme am Bundeswanderlager bei Langen. Gaulager bei Lüthorst. Hierbei wird der Neuanfang Bevern zur Siedlung „Everstein“. Erster Siedlungsführer wird Olaf Martin. Die Sippe „Milane“ (Sippenführer Jens Beggert) wird gegründet. Teilnahme am 21. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Düsseldorf.

1986 Sommerfahrt nach Schweden

1987 unternimmt man im Sommer eine Radtour nach Hermannsburg. Die neue Sippe „Merline“ (Sippenführer Carsten Schulz) entsteht.

1988 wird ein Pfingstlager bei Negenborn und ein Gausommerlager in Tydal durchgeführt. Ab diesem Jahr bemüht man sich um den Ausbau einer Hütte in Hellental. Dieser Ausbau wird nach jahrelangem Werkeln der einzelnen Sippen aber wieder aufgegeben.

1989 Teilnahme am Bundeslager in Tannenhausen und im Herbst wird eine Ithwanderung unternommen.

1990 erfolgt die erste Teilnahme am Jamboree des norwegischen Pfadfinderbundes in Mandal/ Südnorwegen, bei dem ca. 4000 Pfadfinder aus aller Welt zusammentreffen.

1991 unternimmt man mit dem Stadtjugendring einen Frankreichaustausch in der Stadtoldendorfer Partnerstadt La Montagne. Das Gaupfingstlager wird bei Emmeborn durchgeführt. Die neue Sippe „Milane“ wird gegründet (Sippenführer Michael Maiwald). Bevern ist keine eigenständige Siedlung mehr, sondern gehört jetzt direkt zum Stamm.

1992 Teilnahme am Bundeslager in Immenhause mit einer Kanutour auf der Werra, die eine Woche vorher stattfindet. Dabei holt die Sippe „Everstein“ aus Bevern den ersten Platz beim Pfadfinderlauf. Im Herbst trifft man sich mit einigen ehemaligen Pfadfindern des Stammes zur 70 Jahrfeier. Es entsteht die neue Mädchensippe „Turmfalken“ (Sippenführerin Claudia Loock).

1993 wird ein Pfingstlager bei Portenhagen ausgerichtet. Im Sommer macht der Stamm eine Englandfahrt, bei der man eine Woche mit Booten durch die Norfolk Broads fährt und eine Woche ein Lager bei Thatford aufschlägt.

1994 wird ein Pfingstlager bei Dölme durchgeführt und im Sommer nimmt ein Teil des Stammes Stammes am norwegischen Jamboree teil. Das ist das erste gemeinsame Jamboree der norwegischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Insgesamt sind dort 8000 Pfadfinder aus aller Welt. Der andere Teil nimmt am Frankreichaustausch des Stadtjugendringes im Schwarzwald mit Gästen aus La Montagne teil. Das Osterfeuer entwickelt sich langsam zur öffentlichen Veranstaltung. Es wird ein Winterlager gemacht. In diesem Jahr besteht der Stamm aus den Sippen: „Turmfalken“ (Sippenführerin Claudia Loock), „Milane“ (seit diesem Jahr Torsten Maiwald), „Merline“ (Carsten Schulz), sowie „Steinadler“ (Eberhard Hager) und „Eversteiner“ (Dennis Fischer und Markus Stumpp) aus Bevern.

1995 wird ein Gaulager der Gaue „Amelungsborn“ und „Elm-Harz“ in Stadtoldendorf am Holzberg ausgerichtet. Des weiteren nimmt man am Kirchentag in Hamburg und am Challenge Day der Stadt teil und das Osterfeuer wird ausgerichtet. Im Sommer unternimmt der Stamm eine Fahrt nach Polen in die Masuren. Im Herbst findet ein Stammeslager im Hooptal statt. Neuer Stammesführer wird Carsten Schulz. Der Stamm bestand nun aus 55 Pfadfindern.

Auf Grund der Wiedervereinigung zwischen CPD und CP21 und der daraus resultierenden Neuaufteilung der Landesmarken gehört der Stamm seit 1996 keinem Gau mehr an, sondern ist Landesmark unmittelbar. Die neue Landesmark heißt nun „Welfenland“. Vorher Landesmark „Nord“. Das Stammespfingstlager findet bei Holenberg statt und im Sommer geht es nach Österreich in die Wachau. Man veranstalte die erste Open-Air Filmnacht zusammen mit dem Stadtjugendpfleger Günter Ring. Ausrichtung des Osterfeuers. Im Herbst begeht der Stamm einen Tag der offenen Tür und präsentiert dazu eine neue Kindergruppe, die Welpen, unter der Leitung von Gisela Maiwald und Ursula Tesch. Beteiligung durch eigene Andacht an der Friedensdekade in Bevern. Des weiteren wird die neue Sippe „Sperber“ (Sippenführer Fabian Fanselow) gegründet. Die Sippe „Turmfalken“ stellt die Sippenarbeit ein.

1997 wird Torsten Maiwald neuer Stammesführer. Der Stamm macht sein Pfingstlager bei Brevörde im Glessetal und im Sommer eine Fahrt in die Karpaten (Polen). In diesem Jahr werden 3 Stammesrüsten angeboten und natürlich das Osterfeuer ausgerichtet. Des weiteren wird die 2. Open Air-Filmnacht ausgerichtet und man nimmt am Jugendkulturfestival in Bodenwerder teil. Im Herbst begeht man die 75 -Jahrfeier, zu der viele geladene Gäste aus Gemeinde, Rat und Verwaltung der Stadt, sowie befreundeter Vereine und alte Pfadfinder des Stammes anwesend sind. Die neue Sippe „Habichte“ in Bevern (Sippenführer Mathias Begoin) wird gegründet. Die Waldweihnacht wird von den „Milanen“ organisiert.

1998 werden die Stammesaufnäher eingeführt und eine neue große Ovaljurte kann angeschafft werden. Winterlager in Hooptal. Ausrichtung des Osterfeuers. Das Pfingstlager wird in Pilgrim durchgeführt. Der Stamm richtet die letzte Open-Air -Filmnacht aus. Man nimmt mit einer eigenen Staffel am ersten 24-Std.-Lauf in Stadtoldendorf zugunsten der Renovierung des Jahnstadions teil. Im Sommer fährt man mit dem Stadtjugendring zum Frankreichaustausch nach Fromentine/ Atlantikküste. Die Herbstwanderung geht durch den Solling. Die Sippen „Milane“ und „Bussarde“ (Sippenführerin Hilke Schaper) stellen die Sippenarbeit ein und schließen sich der Älterenrunde an. Die Hütte im Pfarrgarten bekommt eine neue Rückwand und neuen Außenanstrich. Bis zu diesem Jahr beteiligt sich der Stamm am Maibaumaufstellen und stellt die Fackelträger beim Nikolausumzug in Stadtoldendorf. Waldweihnacht durch die Sperber.

1999 macht der Stamm eine Floßfahrt in Schweden auf dem Fluss Klarälven. Man fährt zum Kirchentag nach Stuttgart, richtete das Osterfeuer aus, macht ein Pfingstlager im Hooptal, eine Herbstwanderung durch den Vogler und nimmt erneut am 24-Std.-Lauf teil. Des weiteren richtet der Stamm zwei Stammesrüsten aus. Es entsteht die neue Sippe „Turmfalken“ (Sippenführer Lars Guicking). Die Sippen „Evertseiner“ und „Steinadler“ stellen die Sippenarbeit ein und arbeiten in der Älterenrunde mit. Beim Kreisjugendlager bei Stadtoldendorf führt der Stamm ein Geländespiel durch. Die Waldweihnacht wird von den Habichten in Bevern ausgerichtet.

2000 nimmt der Stamm am Bundeslager bei Heiligenstadt teil. Ausrichtung des Osterfeuers. Das Pfingstlager wird bei Arholzen gemacht und die Herbstwanderung geht durch den Solling und den Burgberg. Des weiteren nimmt man das dritte mal am 24-Std.-Lauf teil und richtet eine Stammesrüste aus. Das Hüttendach kann endlich erneuert werden. Der Stamm besteht aus 3 Wölflingsmeuten (Akela Eberhard Hager, Meutenhelfer Judith Fanselow), den Sippen „Habichte“ (Sippenführer Mathias Begoin), „Sperber“ (Fabian Fanselow) und „Turmfalken“ (Lars Guicking).

2001 Winterlager, Ausrichtung des Osterfeuers, Pfingstlager bei Schorborn und eine Sommerwanderung im Elbsandsteingebirge. Darüber hinaus Teilnahme als Helfer am Kirchentag in Frankfurt, Teilnahme am vierten 24-Std.-Lauf, an der Aktion „Saubere Stadt“ und der Tretbeckeneinweihung. Die Sippe „Sperber“ stellt die Sippenarbeit ein. Teilnahme am Landesmarkwochenende der Landesmark „Welfenland“ in Lüdersburg/ Lüneburg. Zum Jahresausklang gibt es die Waldweihnacht. Die „Welpen“-Gruppe kann leider nicht weiter angeboten werden, da keine Nachfolger für die Leitung gefunden wurden.

2002 Fertigstellung der Innenrenovierung der Hütte. Winterlager, Osterfeuer, Teilnahme und Vogtei beim Landesmarklager am Holzberg bei Stadtoldendorf. Dritte Teilnahme am norwegischen Jamboree mit anschließender Rundfahrt durch Norwegen. Teilnahme am fünften 24-Stunden-Lauf. Es wird die Sippe „Merline“ mit Jan Lohrengel als neuen Sippenführer gebildet. Die Herbstwanderung führt durch den Harz. Im Herbst wird mit vielen ehemaligen Stammespfadfindern das 80-jährige Bestehen gefeiert. Die Waldweihnacht organisiert die Sippe „Turmfalken“. Am Heiligen Abend verteilt der Stamm zum ersten Mal das Friedenslicht aus Betlehem in der Gemeinde.

2003 wird Fabian Fanselow neuer Stammesführer. Es wird ein Winterlager durchgeführt und man nimmt am Pfingstlager des Gaues Elm-Harz teil. Das Osterfeuer wird wieder ausgerichtet und man nimmt als Helfer beim 1.Deutschen Ökumenischen Kirchentag in Berlin teil. In Bevern wird eine neue Wölflingsmeute gebildet. Die Sommerfahrt führt ins österreichische Tirol. Am 08. November wird der Freundeskreis Christliche Pfadfinder Stadtoldendorf gegründet. Die Waldweihnacht führt die Sippe „Merline“ durch. Die Sippe „Habichte“ stellt die Gruppenarbeit ein.

2004 startet das Jahr mit einer Landesmark-Schlittensause im Harz und mit einem Winterlager im Hootpal. Nach dem ausgerichteten Osterfeuer nimmt man im Sommer an dem Bundeslager teil. Im Spätsommer steigen die mutigen Pfadfinder in die Bärenhöhle am Ith hinab. Im Herbst wird nach einer Stammesrüste im Hooptal noch eine Herbstwanderung im Eichsfeld unternommen, bevor das Jahr wieder mit der Waldweihnacht ausklingt.

2005 Das Jahr der Wanderungen. Nach einem Winterlager im Hooptal wird sich in diesem Jahr zu Fuß auf die Reisen gemacht. Man beginnt mit einer Ebersnackenwanderung als Training für die Sommerwanderung auf dem West-Highland-Way in Schottland. Zum Abtrainieren führt die Herbstwanderung über den Holzberg in den Solling. Dazu gibts es neben dem Osterfeuer die Teilnahme am Stadtjubiläum „750 Jahre Stadtoldendorf“ bei dem die Pfadfinder das alte Teichtor symbolisch wieder erbauten. Im Herbst trifft sich der Stamm gemeinsam mit dem Freundeskreis zu einem Wochenende beim Jugendwaldheim „25-Eichen“ unterhalb der Homburg. Fabian Fanselow gibt die Stammesführung in die Hände von Mathias Begoin.